Herzlich willkommen bei der
Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI)

Die deutschsprachige Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI) ist ein Zusammenschluss von Fischkundlern/innen (Ichthyologen/innen) und Interessierten aus allen Bereichen der Fischkunde, wie z.B. Wissenschaft, Fischerei oder Aquaristik. Im Vordergrund der Aktivitäten stehen die wissenschaftliche Beschäftigung mit Fischen und die Schaffung eines deutschsprachigen Forums für Information, Kommunikation und Publikation im Bereich der Fischkunde. Wesentliche Elemente der GfI-Aktivitäten sind die Ausrichtung der wissenschaftlichen GfI-Tagungen, die Herausgabe des Internetportals Fischfauna-Online und die Publikation von Fachbeiträgen wie dem Bulletin of Fish Biology. (Der Bezug des Bulletins of Fish Biology ist im Beitrag enthalten.)

 


Aktuelles:

Viele Süßwasserfische Europas sind durch den Klimawandel zukünftig stark bedroht. Dies gilt insbesondere für Arten in der Mittelmeerregion, so die aktuellen Ergebnisse eines internationalen Forscherteams, u.a. vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), der Universität Girona in Spanien, des norwegischen Forschungszentrums NORCE und der tschechischen Akademie der Wissenschaften. Fische in Binnengewässern haben in Zeiten des Klimawandels mit ganz besonderen Herausforderungen zu kämpfen: Trockenfallende Gewässer, schwankende Wasserstände und vor allem steigende Wassertemperaturen werden vielen Arten in Zukunft zu schaffen machen – die Fischvorkommen schrumpfen, Fischarten sterben aus. Laut Roter Liste der IUCN ist etwa ein Drittel der Süßwasserfischarten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Originalpublikation

Umweltleistungen sichtbar machen - Ein neuer Index erleichtert die Bewirtschaftung von Flüssen "Als Teil unserer Umwelt werden Flüsse und Auen intensiv genutzt und bewirtschaftet. Bisher ließen sich die Leistungen, die sie dabei für den Menschen erbringen, nur schwer erfassen. Nun hat ein Team aus Forschenden und Praxispartnern unter Federführung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) einen Index entwickelt, mit dem sich Leistungen von Flusslandschaften übersichtlich abbilden lassen. Erstmals lassen sich so die Auswirkungen von Bau- und Bewirtschaftungsmaßnahmen fachübergreifend zusammenfassen. Die Transparenz des Verfahrens erleichtert auch Bürgerbeteiligungen und die Mitsprache von Umweltverbänden."

Die Aktion Fischotterschutz lädt hiermit Vertreter von Behörden, Unterhaltungsverbänden, Vereinen und alle Interessierten zu der Auftaktveranstaltung am 12.02.19 um 13.00 h ins OTTER-ZENTRUM nach Hankensbüttel ein. Auf der Veranstaltung möchten wir Ihnen das Projekt mit seinen Inhalten, Zielen und Maßnahmen vorstellen. Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Vorhaben von 2018 bis 2024 im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt mit Mitteln des Bundesumweltministeriums. Weitere Finanzmittel werden vom Land Niedersachsen zur Verfügung gestellt. EINLADUNG und PROGRAMM

Pressemitteilung der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns: "Die bayerische Donau ist inzwischen Heimat für viele Fisch- und andere Tierarten, die ursprünglich nie dort vorkamen – sogenannte eingeschleppte Arten oder Neozoen. Nun ist ein weiterer ´bayerischer Neubürger´ identifiziert worden: Der Gelbe Drachenwels (Tachysurus fulvidraco). Um welche Fischart es sich handelt, blieb solange unklar, bis sich ein Fischer, ein Amateurbiologe und ein Wissenschaftler der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen (SNSB-ZSM) zusammentaten und einen kurzen wissenschaftlichen Artikel in der aktuellen Ausgabe der zoologischen Fachzeitschrift "Spixiana" veröffentlichten."

Originalpublikation: Härtl, M., Höllein, M. & Schliewen, U. (2018): First record of the East Asian Yellow Catfish Tachysurus fulvidraco (Richardson, 1846) in Germany (Teleostei, Bagridae). - Spixiana 41 (2): 167-168.