Herzlich willkommen bei der
Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI)

Die deutschsprachige Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI) ist ein Zusammenschluss von Fischkundlern/innen (Ichthyologen/innen) und Interessierten aus allen Bereichen der Fischkunde, wie z.B. Wissenschaft, Fischerei oder Aquaristik. Im Vordergrund der Aktivitäten stehen die wissenschaftliche Beschäftigung mit Fischen und die Schaffung eines deutschsprachigen Forums für Information, Kommunikation und Publikation im Bereich der Fischkunde. Wesentliche Elemente der GfI-Aktivitäten sind die Ausrichtung der wissenschaftlichen GfI-Tagungen, die Herausgabe des Internetportals Fischfauna-Online und die Publikation von Fachbeiträgen wie dem Bulletin of Fish Biology. (Der Bezug des Bulletins of Fish Biology ist im Beitrag enthalten.)

 


Aktuelles:

Lebendige Gewässer - Einsichten und Neues für die Praxis 4. - 5. September 2019 Stolberg Die Fachtagung thematisiert schwerpunktmäßig, wie bei Maßnahmenumsetzungen für die Erreichung der Ziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie aus Fehlern gelernt werden kann. Außerdem werden neue Ansätze und Entwicklungen vorgestellt, wie z.B. ein Verfahren zur Auswahl von zielführenden Renaturierungsmaßnahmen unter Beachtung von vorgegebenen Restriktionen aussehen kann.
Weitere Themen sind ein neues Bewertungsverfahren für die Aue, die Durchgängigkeit von Fließgewässern für Sedimente sowie die Ausbreitung des Bibers im Eifel-Rur-System. Schnittstellenthemen wie die Anpassung der gewässerökologischen
Verhältnisse an den Klimawandel ergänzen die Kerninhalte. Exkursionen u.a. zu ausgewählten Renaturierungsstrecken im Umkreis runden diese Veranstaltung ab.

8. - 10. November 2019, im Poppelsdorfer Schloss, Institut für Zoologie, Universität Bonn; Rahmenthemen: Fischökologie, Neozoen und Wiederansiedlung gefährdeter Arten, Diversität und Evolution, Sonstiges  - - -   Lies mehr ...

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und internationale Kolleginnen und Kollegen haben nun erstmals die globale Bestandsentwicklung der größten Wirbeltierarten in Binnengewässern quantifiziert: Von 1970 bis 2012 sind die weltweiten Bestände der Süßwasser-Megafauna um 88 Prozent zurückgegangen – der Verlust ist damit doppelt so hoch wie bei Wirbeltieren an Land oder im Meer. Besonders betroffen sind große Fischarten. „Die Ergebnisse sind erschreckend und bestätigen die Befürchtungen von Expertinnen und Experten, die sich mit der Erforschung und dem Schutz der Süßwasserfauna beschäftigen“, stellt Sonja Jähnig fest, Leiterin der Studie und Expertin für den Einfluss des globalen Wandels auf Fließgewässerökosysteme am IGB. Im untersuchten Zeitraum sind die Bestände großer Süßwassertierarten um 88 Prozent zurückgegangen, vor allem in den Regionen Orientalis (um 99 Prozent) und Paläarktis (um 97 Prozent) – erstere umfasst Süd- und Südostasien sowie das südliche China, letztere Europa, Nordafrika und den größten Teil Asiens. Große Fischarten wie Störe, Lachsfische und Riesenwelse sind besonders betroffen: sie führen mit 94 Prozent die traurige Spitze an, vor Reptilien mit 72 Prozent Rückgang. Pressemitteilung des IGB

PM - Buntbarsche im Riftvalley - Neues Licht auf Cichliden-Evolution in Afrika: Ein interdisziplinäres Team unter dem Dach des GeoBio-Centers der LMU entwickelt einen integrativen Ansatz, um fossile Buntbarsche zu klassifizieren.