Herzlich willkommen bei der
Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI)

Die deutschsprachige Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI) ist ein Zusammenschluss von Fischkundlern/innen (Ichthyologen/innen) und Interessierten aus allen Bereichen der Fischkunde, wie z.B. Wissenschaft, Fischerei oder Aquaristik. Im Vordergrund der Aktivitäten stehen die wissenschaftliche Beschäftigung mit Fischen und die Schaffung eines deutschsprachigen Forums für Information, Kommunikation und Publikation im Bereich der Fischkunde. Wesentliche Elemente der GfI-Aktivitäten sind die Ausrichtung der wissenschaftlichen GfI-Tagungen, die Herausgabe des Internetportals Fischfauna-Online und die Publikation von Fachbeiträgen wie dem Bulletin of Fish Biology. (Der Bezug des Bulletins of Fish Biology ist im Beitrag enthalten.)

 


Aktuelles:

First Announcement - "Dear colleagues, We invite you to attend the XVI European Congress of Ichthyology, to be held in Lausanne, Switzerland on 2-6 September 2019. The scientific program will include sessions and symposia on taxonomy, phylogeny, anatomy, ecology, conservation, ethology, life history and other aspects of fish biology. Participants are encouraged to make oral and/or poster presentations. Ichthyologists wishing to organize a symposium on a specific topic are encouraged to contact the organizers. ORGANIZED BY: European Ichthyological Society." WEB SITE: http://ichthyology.eu/congresses/actual-congresses/

Im Institut für Fischereiökologie des Johann Heinrich von Thünen-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, in Bremerhaven ist die Vollzeitstelle einer Wissenschaftlerin / eines Wissenschaftlers im Verbundprojekt ‚Nationales Monitoring Tiergerechtheit‘ (Teilprojekt Fisch) zu besetzen. Tätigkeitsprofil/Aufgaben u.a.: Recherche und Auswahl geeigneter Indikatoren für ein nationales Monitoring zur Bewertung der Tiergerechtheit in der Aquakultur von Forellen und Karpfen nach Kriterien der Validität, Reliabilität und Praktikabilität; Erstellung von Methodenhandbüchern zur Erhebung von Tierwohlindikatoren in der Praxis; Durchführung eines Pre-Tests auf Teichwirtschaftsbetrieben - Stellenausschreibung

"Sad surprise: Amazon fish contaminated by plastic particles. Scientists in Brazil find first evidence of plastic pollution in Amazon basin freshwater fish. Tests on the stomach contents of fish in Brazil’s Xingu River, one of the major tributaries of the Amazon, revealed plastic particles in more than 80% of the species examined, including the omnivorous parrot pacu, herbivorous redhook silver dollar, and meat-eating red-bellied piranha." Quelle: The Guardian, online, 16.11.18

Bund unterstützt mit 6,9 Millionen Euro den Bau eines Zentrums zur Wiederansiedlung des Störs - Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat 6,9 Millionen Euro für den Europäischen Stör bewillligt: Auf der Elbinsel in Geesthacht soll ein Zentrum für die wissenschaftliche Begleitung der Wiederansiedlung dieser vom Aussterben bedrohten Fischart unter Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) entstehen. Das IGB hat die Grundlagen zur Wiederansiedelung des Europäischen Störs erarbeitet. Mit der Unterstützung des neuen Zentrums unternimmt der Bund nun einen wichtigen Schritt für die praktische Umsetzung dieser Schutzbemühungen. Den Stör als charismatische Schirmart für Binnengewässer in Deutschland und Europa wiederanzusiedeln, ist ein wichtiges Ziel der nationalen und EU-weiten Biodiversitätsstrategie. Das IGB erforscht in diesem Rahmen die Möglichkeiten der Wiederansiedelung des Europäischen und des Baltischen Störs und führt regelmäßig Besatzmaßnahmen in deutschen Flüssen durch. Direkt neben Europas größter Fischaufstiegsanlage auf der Elbinsel in Geesthacht soll nun eine neue Anlage für die Elterntierhaltung und Aufzucht entstehen. Die Bundesmittel sind vorgesehen für einen Laborbau und eine Leichtbauhalle, in der die Fischhaltung untergebracht wird. Zudem ist ein Informationszentrum geplant, um der Öffentlichkeit Themen der Fließgewässerökologie am Beispiel der Wiederansiedlung des Störs in der Elbe zu vermitteln und für Groß und Klein erlebbar zu machen.