Herzlich willkommen bei der
Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI)

Die deutschsprachige Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI) ist ein Zusammenschluss von Fischkundlern/innen (Ichthyologen/innen) und Interessierten aus allen Bereichen der Fischkunde, wie z.B. Wissenschaft, Fischerei oder Aquaristik. Im Vordergrund der Aktivitäten stehen die wissenschaftliche Beschäftigung mit Fischen und die Schaffung eines deutschsprachigen Forums für Information, Kommunikation und Publikation im Bereich der Fischkunde. Wesentliche Elemente der GfI-Aktivitäten sind die Ausrichtung der wissenschaftlichen GfI-Tagungen, die Herausgabe des Internetportals Fischfauna-Online und die Publikation von Fachbeiträgen wie dem Bulletin of Fish Biology. (Der Bezug des Bulletins of Fish Biology ist im Beitrag enthalten.)

 


Aktuelles:

Der neue Newsletter von "Wanderfische ohne Grenzen - NASF Deutschland e.V." enthält viele Informationen zu Stichworten wie "markierte Lachse", "Wanderfischampel" oder "Forum Fischschutz" und mehr.

Mit welchen Methoden können wir die Fischfauna in einem Gewässer am besten abbilden? Mit Elektrobefischungen, mit Netzen oder gar durch Unterwasserbeobachtung? Fängt die Angel mehr als das wissenschaftliche Gerät? Besser nachts als tagsüber? Spannende Antworten dazu gibt folgende Publikation: M. Mueller, J. Pander, J. Knott and J. Geist (2017): Comparison of nine different methods to assess fish communities in lentic flood-plain habitats. - Journal of Fish Biology (2017) doi:10.1111/jfb.13333

Der aktuelle Newsletter der EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V. enthält u.a. Infos zu den Stichworten "Neuer Klimabericht für den Ostseeraum", "Projekt zum Monitoring des Aalbestandes in Mecklenburg-Vorpommern", "Deutsche Allianz Meeresforschung", "Klimaflüchtling Kabeljau" oder "HELCOM report on coastal fish in the Baltic Sea".

Meeresschutzgebiete nicht sicher - Grundschleppnetzfischerei gefährdet viele Arten: "In Meeresschutzgebieten (MPAs für Marine Protected Areas) sollte die marine Umwelt besonders geschützt sein. Wie eine neue Studie, die heute in der amerikanischen Fachzeitschrift Science erscheint, zeigt, findet in etwa 60% dieser MPAs Schleppnetzfang statt, mit zum Teil erheblichen negativen Auswirkungen auf dort lebende Arten. Forschende aus Kanada und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hatten dafür mehr als 700 MPAs im Bereich des Nordostatlantiks untersucht." - Originalpublikation: Dureuil, M., K. Boerder, K. A. Burnett, R. Froese, and B. Worm, 2018: Elevated trawling inside protected areas undermines conservation outcomes in a global fishing hot spot. Science, DOI: 10.1126/science.aau0561